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Aufklärung - Was für Gefahren bringt ein regelmäßiger Cannabis Konsum mit sich?

Auf dieser Seite möchten wir euch über die Risiken aufklären, die mit einem regelmäßigen Konsum einhergehen.

Suchtgefahr!

Was macht Cannabis so gefährlich?

Es gibt eine kontinuierliche Debatte darüber, ob Cannabis eine gefährliche Substanz ist oder nicht. Einige argumentieren, dass es keine schädlichen Auswirkungen hat und sicher ist, während andere argumentieren, dass es eine Einstiegsdroge ist und eine hohe Suchtgefahr besteht.

Die Forschung hat gezeigt, dass der Konsum von Cannabis das Risiko erhöht, eine Sucht zu entwickeln. Cannabis enthält THC (Tetrahydrocannabinol), eine psychoaktive Verbindung, die das Belohnungszentrum des Gehirns stimuliert. Wenn THC im Gehirn freigesetzt wird, erhöht es die Freisetzung von Dopamin, einem Neurotransmitter, der mit Vergnügen und Belohnung in Verbindung gebracht wird.

Wiederholter Konsum von Cannabis kann dazu führen, dass das Gehirn sich an die erhöhte Dopaminfreisetzung gewöhnt und daher eine Toleranz gegenüber der Substanz entwickelt.

Als Reaktion darauf muss eine Person mehr und mehr Cannabis konsumieren, um das gleiche Vergnügen und die gleiche Belohnung zu erleben, was zu einem erhöhten Suchtrisiko führt.

Cannabis kann auch als Einstiegsdroge betrachtet werden, da es oft das erste Rauschmittel ist, das Menschen ausprobieren. Einige Studien zeigen, dass Jugendliche, die Cannabis konsumieren, ein höheres Risiko haben, später auch andere Substanzen zu probieren.

Die Forschung hat gezeigt, dass dies daran liegen kann, dass Cannabis das Belohnungssystem im Gehirn verändert und das Verlangen nach anderen Drogen verstärken kann.

Darüber hinaus hat der Konsum von Cannabis auch andere negative Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit. Einige Studien haben gezeigt, dass die Verwendung von Cannabis das Gedächtnis beeinträchtigen und die Aufmerksamkeit und Konzentration beeinträchtigen kann. Es wurde auch festgestellt, dass der Konsum von Cannabis die Wahrscheinlichkeit von psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und Psychosen erhöht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Konsum von Cannabis ein erhöhtes Risiko für Sucht, eine Einstiegsdroge und negative Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit birgt. Es ist wichtig, dass Menschen sich bewusst sind, dass der Konsum von Cannabis nicht harmlos ist und dass es in einigen Fällen zu ernsthaften Konsequenzen führen kann.

Gefahr für Jugendliche!

Wieso ist ausgerechnet der Konsum von Cannabis für Jugendliche so gefährlich?

Der Konsum von Cannabis bei Jugendlichen ist ein Thema von wachsender Besorgnis, da Studien gezeigt haben, dass dies negative Auswirkungen auf ihre körperliche, geistige und soziale Entwicklung haben kann.

Jugendliche befinden sich in einer entscheidenden Phase der Gehirnentwicklung, die bis ins späte Jugendalter andauern kann.

Während dieser Zeit können sich bestimmte Teile des Gehirns, die für die Entscheidungsfindung, das Gedächtnis und die Selbstkontrolle verantwortlich sind, noch entwickeln und anfälliger für Schäden sein.

Der Konsum von Cannabis kann das Risiko von Schäden an diesen Gehirnregionen erhöhen, was zu einer Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen und einer schlechteren Leistung in der Schule führen kann. Studien haben gezeigt, dass Jugendliche, die regelmäßig Cannabis konsumieren, ein höheres Risiko haben, schlechtere schulische Leistungen zu erbringen und ein höheres Risiko haben, die Schule abzubrechen.

Darüber hinaus kann der Konsum von Cannabis bei Jugendlichen zu emotionalen Problemen wie Depressionen und Angstzuständen führen.

Ein weiteres Problem beim Konsum von Cannabis bei Jugendlichen ist, dass es zu einem erhöhten Risiko von Drogenmissbrauch und -abhängigkeit führen kann. Studien haben gezeigt, dass Jugendliche, die früh im Leben Cannabis konsumieren, ein höheres Risiko haben, später andere Drogen auszuprobieren und süchtig zu werden. Es gibt auch Beweise dafür, dass der Konsum von Cannabis das Risiko von psychotischen Erkrankungen wie Schizophrenie erhöhen kann, insbesondere bei Jugendlichen, die eine familiäre Veranlagung dafür haben.

Darüber hinaus kann der Konsum von Cannabis bei Jugendlichen auch zu sozialen Problemen führen. Jugendliche, die regelmäßig Cannabis konsumieren, können in Schwierigkeiten geraten, da sie möglicherweise nicht mehr in der Lage sind, ihre Verantwortlichkeiten zu erfüllen, ihre Beziehungen zu Familienmitgliedern und Freunden verschlechtern sich und sie können Schwierigkeiten haben, in der Schule oder am Arbeitsplatz erfolgreich zu sein.

Zusammenfassend ist der Konsum von Cannabis bei Jugendlichen äußerst gefährlich und kann negative Auswirkungen auf ihre körperliche, geistige und soziale Entwicklung haben. Es ist wichtig, dass Jugendliche und ihre Eltern sich bewusst sind, dass der Konsum von Cannabis nicht harmlos ist und dass es ernsthafte Konsequenzen haben kann. Es ist wichtig, Jugendlichen Alternativen und Möglichkeiten zu bieten, um sie davon abzuhalten, Drogen zu konsumieren, und ihnen dabei zu helfen, gesunde Entscheidungen zu treffen, die ihre Entwicklung unterstützen.

Auswirkungen von regelmäßigen Cannabiskonsum.

Was macht Cannabis mit deinem Körper?

Der Konsum von Cannabis kann eine Reihe von Auswirkungen auf den Körper haben, von kurzfristigen Symptomen bis hin zu langfristigen Gesundheitsproblemen. Die Auswirkungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Stärke des verwendeten Cannabisprodukts, der Häufigkeit des Konsums, der Art der Verwendung und der individuellen Empfindlichkeit.

Zu den kurzfristigen Auswirkungen von Cannabis gehören:

  1. Veränderte Wahrnehmung: Cannabis kann die Wahrnehmung von Zeit, Raum, Farben und Klängen verändern. Es kann auch das Gefühl von Raum und Zeit verzerren und zu Halluzinationen führen.

  2. Beeinträchtigte kognitive Funktionen: Cannabis kann die Fähigkeit beeinträchtigen, klar zu denken und Entscheidungen zu treffen. Es kann auch das Gedächtnis und die Konzentration beeinträchtigen.

  3. Körperliche Auswirkungen: Cannabis kann eine erhöhte Herzfrequenz, Blutdrucksenkung, trockenen Mund und Rötung der Augen verursachen. Es kann auch zu einer verminderten Koordination und Balance führen.

Zu den langfristigen Auswirkungen von Cannabis gehören:

  1. Atemwegserkrankungen: Der Rauch, der beim Konsum von Cannabis inhaliert wird, enthält viele der gleichen Chemikalien wie Zigarettenrauch, einschließlich Teer und Kohlenmonoxid. Der langfristige Konsum von Cannabis kann zu Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und Lungenkrebs führen.

  2. Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Cannabis kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, einschließlich Herzinfarkt und Schlaganfall.

  3. Psychische Gesundheit: Der langfristige Konsum von Cannabis kann zu psychischen Gesundheitsproblemen wie Depressionen, Angstzuständen und psychotischen Erkrankungen führen, insbesondere bei Menschen mit einer Veranlagung dazu.

  4. Sucht: Cannabis kann süchtig machen und zu Entzugserscheinungen führen, wenn der Konsum eingestellt wird. Regelmäßiger und längerer Konsum kann das Risiko einer Sucht erhöhen.

Zusammenfassend können die Auswirkungen des Konsums von Cannabis auf den Körper kurzfristig und langfristig sein. Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass der Konsum von Cannabis nicht harmlos ist und ernsthafte Konsequenzen haben kann. Wenn Sie Bedenken haben oder Schwierigkeiten haben, den Konsum von Cannabis zu kontrollieren, suchen Sie sich bitte professionelle Hilfe.

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