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Vereinssatzung

Im Folgenden findest du die aktuelle Vereinssatzung.

Präambel

Präambel

Der THC - The Harvest Club ist ein Verein, der sich nach der Entkriminalisierung von Cannabis zu Genusszwecken in der Bundesrepublik Deutschland dafür engagieren möchte, seine Mitglieder mit hochwertigem, schadstofffreiem und biologisch angebautem Genusscannabis zum Selbstkostenpreis zu versorgen. Der Verein strebt hierbei keine Gewinnerwirtschaftung an und verfolgt keinerlei rechtswidrigen Aktivitäten. Dem Verein ist bewusst, dass die momentane Rechtslage, den Anbau und die Abgabe von Cannabis verbietet und strafbar ist. Deshalb möchten wir nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir bis zur offiziellen Gesetzesänderung keinen Anbau und keine Abgabe von Cannabis unterstützen oder durchführen. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden uns deshalb strikt an die staatlichen Vorgaben der Entkriminalisierung und der Etablierung von Cannabis Clubs halten. Darüber hinaus fühlen wir uns dazu verpflichtet, den Jugendschutz zu fördern und die Aufklärung rund um Cannabis regional zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden wir unsere Zusammenarbeit mit den lokalen Suchtpräventionen hiermit zusichern.

Des Weiteren setzt der THC sich aktiv für eine offene und transparente Kommunikation mit den zuständigen Behörden ein, um eine konstruktive Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Außer dem legt der Verein großen Wert auf eine umfassende Aufklärung und Beratung seiner Mitglieder im Umgang mit Cannabis und fördert hierbei den verantwortungsvollen Umgang mit der Pflanze.

 

In diesem Sinne gibt sich der THC seine Satzung.

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

  1. Der Verein führt den Namen „THC - The Harvest Club Cannabis Social Club Bamberg“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

  2. Der Verein hat seinen Sitz in Bamberg

  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

Anbau und Abgabe

 

Der THC möchte nach der Entkriminalisierung von Cannabis als Anbau und Abgabestätte von Genusscannabis für seine Mitglieder dienen. Dieser Prozess wird nicht gewinn orientierend für den Verein sein, sondern lediglich die Kosten der Produktion, Mitarbeiter und weitere laufende Kosten abdecken.

Zudem wird sich das Abgabelimit an Mitglieder strengsten an die Vorgaben des Staates halten. 

 

Dokumentation

 

Der THC erklärt sich auch dazu bereit, eine ausführliche Dokumentation über den Anbau und die Abgaben zu führen, um jederzeit eine lückenlose Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. Des Weiteren wird der Verein mit den lokalen Behörden zusammen arbeiten, um der Dokumentations- und Berichtspflicht nachzukommen.

 

Aufklärung, Jugendschutz und Prävention

 

Aufklärung, Jugendschutz und Prävention sind für den THC von höchster Bedeutung. Der Verein setzt sich dafür ein, dass jedes Mitglied über die Risiken des Cannabis-Konsums aufgeklärt wird und bewusst und verantwortungsvoll mit dem Genussmittel umgeht. Zu diesem Zweck wird der THC regelmäßig Informationsveranstaltungen und Schulungen anbieten, um seine Mitglieder zu sensibilisieren und ihnen das notwendige Wissen zu vermitteln.

Besonderes Augenmerk legt der THC auf den Jugendschutz. Der Verein wird sich aktiv dafür einsetzen, dass Minderjährige keinen Zugang zu Cannabis haben und von den Risiken des Konsums ferngehalten werden. Es ist dem Verein ein besonderes Anliegen, mit Schulen, Jugendeinrichtungen und lokalen Suchtpräventionsprogrammen zusammenzuarbeiten, um die Aufklärung und Prävention zu fördern und junge Menschen vor den Gefahren des Cannabis-Konsums zu schützen.

Der THC wird auch seine Mitglieder ermutigen, eine aktive Rolle in der lokalen Gemeinschaft zu spielen und sich für den Jugendschutz und die Prävention einzusetzen. Der Verein wird seine Mitglieder aktiv unterstützen, indem er Schulungen und Workshops anbietet und seine Ressourcen für die Förderung einer gesunden und verantwortungsvollen Einstellung zum Cannabis-Konsum einsetzt.

Insgesamt ist es dem THC ein zentrales Anliegen, eine verantwortungsvolle und gesunde Gemeinschaft aufzubauen, die sich für den Jugendschutz und die Prävention von Suchterkrankungen einsetzt und sich für einen bewusste und verantwortungsvollen Konsum von Cannabis engagiert.

 

Gemeinschaft

 

Ein aktives und umsichtiges Vereinsleben liegt uns sehr am Herzen. Jedes Mitglied ist demnach dazu angehalten, sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen und die Werte des Vereins zu vertreten. Wir setzen uns für eine offene und tolerante Gemeinschaft ein, in der sich alle Mitglieder wohl und respektiert fühlen.

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

  1. Mitglieder des THC können natürliche und juristische Personen werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder auf schriftlichen Antrag. Falls der Vorstand eine Mitgliedschaft ablehnt, teilt er dies dem Bewerber/der Bewerberin schriftlich mit.

  2. Mitgliedern ist es nur erlaubt, in einem Cannabis Club zugleich aktiv. Sollte ein Mitglied dennoch in mehreren Clubs gleichzeitig sein, wird die Mitgliedschaft unwiderruflich und mit sofortiger Wirkung gekündigt.

  3. Der Vorstand kann Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder ernennen. Diese natürlichen Personen können an allen Sitzungen beratend teilnehmen, haben jedoch kein Stimmrecht. Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder sind von Mitgliedsbeiträgen befreit.

  4. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags und der Aufnahmegebühr wird in der Beitrags- und Gebührenverordnung festgelegt.

  5. Die Mitgliedschaft endet durch Tod bei natürlichen Personen und durch Auflösung bei juristischen Personen. Die Mitgliedschaft kann auch durch Austritt beendet werden, der schriftlich 2 Monate vor Jahresende erklärt werden muss.

  6. Wenn die Zahlung des Mitgliedsbeitrags nach zwei Mahnungen ausbleibt, erlischt die Mitgliedschaft des betreffenden Mitglieds.

  7. Mitglieder können auch aus wichtigem Grund mit einer Zweidrittelmehrheit des Vorstands ausgeschlossen werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn das Mitglied in schwerwiegender Weise gegen die Ziele und Interessen des Vereins verstoßen hat. Vor der Entscheidung über einen Ausschluss muss das Mitglied angehört werden. Der Ausschluss wird schriftlich begründet und dem betreffenden Mitglied mitgeteilt.

 

§ 4 Vereinsmittel

 

Der Verein ist auf Eigenwirtschaftlichkeit ausgerichtet und verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an dem Vereinsvermögen.

 

Einnahmen des Vereins können durch verschiedene Quellen generiert werden, einschließlich Spenden, Mitgliedsbeiträge, Veranstaltungserlöse, Erlöse aus Schulungen sowie die Abgabe von Genusscannabis zum Selbstkostenpreis an die Mitglieder des Vereins (Anmerkung: wie bereits im Präambel geschrieben, ist die Abgabe von Cannabis aktuell noch illegal und wird vom THC erst dann umgesetzt, sobald die entsprechende Rechtsgrundlage vorliegt. Die Aufführung dieses Punktes in den Vereinsmitteln dient lediglich zur Prävention und Dokumentation.) Die Einnahmen werden ausschließlich für die Zwecke des Vereins verwendet und dienen der Umsetzung der Ziele und Interessen des Vereins. Über die Verwendung der Vereinsmittel entscheidet der Vorstand in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern. Eine Offenlegung der Finanzen erfolgt jährlich im Rahmen der Mitgliederversammlung.

 

§ 5 Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind:

 

  • Die Mitgliedervollversammlung

  • Der Vorstand

  • Der/Die Personalbeauftragte

  • Der/Die Jugendschutz-, Sucht- und Präventionsbeauftragte

§ 6 Mitgliedervollersammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins und wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet. Alternativ kann die Versammlung eine Versammlungsleitung wählen. Die Wahl erfolgt durch offene Abstimmung. Die Mitgliederversammlung legt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins fest und entscheidet über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:

 

  • die geheime Wahl des Vorstandes

  • die Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit

  • die Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplans

  • die Beschlussfassung über den Jahresabschluss

  • die Entgegennahme des Geschäfts- und Tätigkeitsberichts des Vorstandes

  • die Entlastung des Vorstandes

  • die Erstellung der Beitragsordnung

  • die Beschlussfassung über die Übernahme oder den Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins

  • die Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.

 

  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mit einer Frist von mindestens vier Wochen einberufen. Die Einladung erfolgt ausschließlich elektronisch, sofern das Mitglied dem nicht schriftlich widerspricht. Ein Mitglied, das widerspricht, wird schriftlich per Brief eingeladen. Die Frist für die Einladung richtet sich nach dem Zeitpunkt der Absendung durch den Vorstand. Die Mitgliederversammlung tagt mindestens einmal im Jahr (Jahreshauptversammlung) und wird sonst einberufen, wenn es erforderlich ist oder der Vorstand es beschließt.

 

  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn mindestens 25% der Mitglieder des Vereins dies schriftlich mit Angabe von Gründen und einer Tagesordnung verlangen. Die Mitgliederversammlung muss spätestens sechs Wochen nach Eingang des Antrags stattfinden.

 

  • Allgemeine Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Über die Beschlüsse und den wesentlichen Verlauf der Beratungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der Versammlungsleitung und der Protokollführung unterschrieben wird.

 

  • Alle Mitglieder, die mit ihrem Mitgliedsbeitrag nicht länger als drei Monate im Rückstand sind, sind stimm- und antragsberechtigt. Anträge auf Satzungsänderung, außerordentliche Neuwahlen oder Auflösung müssen mindestens vier Wochen vor der Versammlung beim Vorstand eingereicht und zusammen mit der fristgemäßen Einladung verschickt werden. Solche Anträge sind als Initiativanträge unzulässig. Die Mitgliederversammlung ist öffentlich, es sei denn, die Versammlung schließt die Öffentlichkeit zu bestimmten Tagesordnungspunkten mit Mehrheitsbeschluss aus.

 

§ 7 Vorstand

 

  • Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Gemeinsam bilden sie den Vorstand im Sinne von §26 BGB. Zur rechtsverbindlichen Vertretung des Vereins nach außen genügt die gemeinsame Zeichnung durch zwei Vorstandsmitglieder, von denen eines entweder der Vorsitzende oder der Schatzmeister sein muss.

 

  • Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder teilnehmen, von denen eines der Vorsitzende oder der Schatzmeister sein muss. 

 

  • Der Vorstand erhält für seine Tätigkeit im Verein eine angemessene Vergütung. Der Personalbeauftragte ist für den Abschluss, die Änderung und die Beendigung des Vertrags zuständig.

 

  • Der Vorstand tagt in der Regel monatlich. Die Sitzungen sind öffentlich, sofern keine Datenschutzbestimmungen eine Vertraulichkeit erfordern. 

 

  • Vorstandsmitglieder sind von den Mitgliedsbeiträgen befreit und müssen selbst Vereinsmitglieder sein.

 

  • Alle Mitglieder sind berechtigt, Anträge an den Vorstand zu stellen. Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und den Mitgliedern zur Kenntnis zu geben. 

 

  • Die Amtszeit des Vorstands beträgt zehn Jahre. Bis zur Bestellung eines neuen Vorstands bleibt der aktuelle Vorstand im Amt.

 

  • Sollte ein Vorstandsmitglied von seinen Aufgaben zurücktreten, übernehmen die verbleibenden Vorstandsmitglieder seine Aufgaben provisorisch und berufen unverzüglich eine Mitgliedervollversammlung ein, um einen neuen Vorstand zu wählen.

 

§ 8 Personalbeauftragte

 

Der/Die Personalbeauftragte wird durch den Vorstand ernannt und ist für die Verwaltung und Aufrechterhaltung der Personalverträge und der Personalakten des Vereins verantwortlich. Er/Sie berät den Vorstand und die Mitarbeiter des Vereins in personalrelevanten Fragen und ist für die Organisation der Personalentwicklung zuständig.

Der/Die Personalbeauftragte kann aus folgenden Gründen ausscheiden:

 

  • Tod

  • Schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand

  • Abwahl durch den Vorstand aus wichtigem Grund

 

  • Die Amtszeit des Personalbeauftragten beträgt fünf Jahre. Eine erneute Ernennung des Personalbeauftragten erfolgt durch den Vorstand.

 

  • Der/Die Personalbeauftragte ist von den Mitglieds/Beitragskosten befreit und hat Anspruch auf eine angemessene Vergütung für seine Tätigkeiten im Verein. Über die Vergütung entscheidet der Vorstand.

 

  • Die Beschlüsse des Personalbeauftragten sind schriftlich zu protokollieren, die Protokolle sind dem Vorstand zur Kenntnis zu geben. Im Falle einer vorzeitigen Beendigung des Amtes sind die Personalakten an den Vorstand zu übergeben.

 

  • Der/Die Personalbeauftragte ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und darf keine Informationen an Dritte weitergeben, es sei denn, er/sie ist dazu gesetzlich verpflichtet oder hat die ausdrückliche Zustimmung des Vorstands erhalten.

 

§ 9 Jugendschutz-, Sucht- und Präventionsbeauftragte

 

  • Um den Jugendschutz in jeglicher Hinsicht zu gewährleisten und zu bewahren, werden vom Vorstand des Vereins Jugendschutz-, Sucht- und Präventionsbeauftragte ernannt. Die Beauftragten werden aus den Mitgliedern des Vereins, die bereits am Loken Suchtpräventionsprogramm teilgenommen haben, ausgewählt.

 

  • Mitglieder dieses Organs haben das Recht, an jeder Vorstandssitzung teilzunehmen, sofern Datenschutzbestimmungen keine Vertraulichkeit verlangen.

 

  • Die Jugendschutz-, Sucht- und Präventionsbeauftragten sind dafür zuständig, die staatlichen Vorgaben zum Jugendschutz im Bezug auf den Verein und seine Aktivitäten, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Cannabisprodukten, zu überwachen. Sie sollen dabei insbesondere auf die Einhaltung des Jugendschutzes und den Schutz vor Suchtgefahren achten.

 

  • Zusätzlich stellt dieses Organ die Kommunikation zur lokalen Suchtpräventionsstelle sicher und pflegt den Kontakt zu anderen Einrichtungen, die im Bereich der Suchtprävention und des Jugendschutzes tätig sind.

 

  • Die Amtszeit der Jugendschutz-, Sucht- und Präventionsbeauftragten beträgt zwei Jahre. Sie sind jederzeit abberufbar.

 

§ 10 Angestellte

 

  • Zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Betriebs und um sicherzustellen, dass alle staatlichen Vorschriften und Auflagen eingehalten werden, kann der Verein Angestellte einstellen. Auch ein Vorstandsmitglied kann als Angestellter tätig sein, sofern dies mit seinen Aufgaben als Vorstandsmitglied vereinbar ist. 

 

  • Der Vertrag mit dem Vorstandsmitglied muss in Absprache mit dem Personalbeauftragten geschlossen werden. Der oder Die Personalbeauftrage muss diesen auch unterzeichnen.

 

  • Die Zuständigkeiten und Aufgaben der Angestellten werden vom Vorstand festgelegt und sind in einem schriftlichen Arbeitsvertrag zu vereinbaren. Der Vorstand kann ein oder mehrere Vorstandsmitglieder oder andere Mitglieder des Vereins als verantwortliche Personen für die Aufsicht und Kontrolle der Angestellten benennen.

 

  • Die Angestellten des Vereins sind dazu verpflichtet, die Abgabe und Dokumentation sowie den Jugendschutz und den Anbau des Genusscannabis gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen und Auflagen zu kontrollieren und sicherzustellen.

 

  • Für die Einstellung von Angestellten ist der Vorstand zuständig. Der Vorstand soll sicherstellen, dass die ausgewählten Kandidaten über die notwendige Qualifikation und Erfahrung verfügen und die Grundsätze des Vereins unterstützen.

 

  • Die Vergütung der Angestellten wird vom Vorstand festgelegt und ist in einem schriftlichen Arbeitsvertrag zu vereinbaren. Die Vergütung soll angemessen sein und sich an den Marktgegebenheiten orientieren.

 

  • Die Amtszeit der Angestellten ist unbefristet. Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses kann durch den Verein oder den Angestellten unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen und vertraglichen Vereinbarungen erfolgen.

 

  • Die Einstellung von Angestellten erfolgt auf der Grundlage einer Probezeit von 6 Monaten. In dieser Zeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Parteien ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist beendet werden. Vor der Einstellung eines Angestellten ist Rücksprache mit dem Personalbeauftragten des Vereins zu halten. Dieser berät den Vorstand bei der Auswahl geeigneter Kandidaten und überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und Auflagen im Hinblick auf die Beschäftigung von Angestellten.

 

  • Zusätzliche Bedingungen und Details, wie beispielsweise Arbeitszeit, Urlaub, Krankheitsbedingungen und andere Regelungen, werden im Arbeitsvertrag zwischen dem Verein und dem Angestellten geregelt.

 

 

§ 11 Datenschutz

 

  • Der Verein erhebt und verarbeitet personenbezogene Daten seiner Mitglieder und anderer Personen im Rahmen der satzungsgemäßen Zwecke und Aufgaben des Vereins. Der Umgang mit personenbezogenen Daten erfolgt dabei unter Berücksichtigung der einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

 

  • Zur Wahrung des Datenschutzes wird im Verein ein Datenschutzbeauftragter bestellt, der für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen und die Umsetzung der Datenschutzgrundsätze im Verein verantwortlich ist.

 

  • Jedes Mitglied und jede andere betroffene Person hat das Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten sowie auf Berichtigung, Löschung und Sperrung dieser Daten.

 

  • Bei Eintritt in den Verein ist die beigelegte Datenschutzerklärung vom neuen Mitglied zu unterschreiben. Diese Datenschutzerklärung gilt für die Dauer der Mitgliedschaft im Verein. Der Vorstand verpflichtet sich, sämtliche personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln und ausschließlich für Vereinszwecke zu nutzen.

 

  • Die Datenschutzerklärung kann jederzeit vom Vorstand geändert werden. Eine solche Änderung wird den Mitgliedern spätestens vier Wochen vor Inkrafttreten in geeigneter Weise bekannt gemacht.

 

  • Der Verein ergreift technische und organisatorische Maßnahmen zur Gewährleistung der Datensicherheit und zum Schutz personenbezogener Daten gegen unbefugte Zugriffe und Verlust.

 

 

§ 12 Satzungsänderung und Auflösung

 

  • Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliedervollversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind von der Mitgliederversammlung an den Vorstand zu richten und vom Vorstand den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung bekannt zu geben.

 

  • Beschlüsse zur Änderung der Satzung bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Ein Beschluss zur Auflösung des Vereins bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder.

 

  • Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von einer zuständigen Behörde vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliedervollversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliedervollversammlung mitzuteilen.

 

  • Alle weiteren Regelungen bezüglich Satzungsänderungen und Auflösung werden im Übrigen im Sinne der Gesetze und des Vereinszwecks im Arbeitsvertrag oder der Geschäftsordnung festgelegt.

 

  • Bei Auflösung des Vereins geht ein mögliches Vereinsvermögen nach Liquidation an folgende Verein: SkF e.V. Bamberg.

 

§ 13 Geistiges Eigentum und Verwendung der Satzung

 

  • Die Satzung des Vereins THC ist geistiges Eigentum des Vereins und darf von keinem anderen Verein oder Organisation ohne ausdrückliche Zustimmung des Vorstands verwendet werden.

 

  • Jede Verwendung der Satzung, insbesondere Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung, bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Vorstands.

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